Putenoberkeulenbraten

Hallo,

fast jedes Wochenende stellt sich die gleiche Frage - was gibt es am Sonntag zu Essen?

Am Sonntag habe ich Zeit und möchte eigentlich immer was neues ausprobieren oder etwas Koch was etwas aufwendiger ist und unter der Woche einfach keine Zeit dazu ist.

Es soll aber natürlich auch nicht immer wieder das Gleiche geben, Abwechslung muss schon sein.

Diesmal bin ich recht planlos zum Einkaufen gegangen und wollte mich vom Angebot vor Ort überraschen lassen. Aber ob das eine gute Idee war?

Eine gefühlte Ewigkeit bin ich um die Fleischtheke herumgeschlichen, weil ich einfach nicht wusste was ich wollte bzw. noch keine Idee hatte was ich aus potentiellen Fleisch machen möchte.

Am Ende hatte ich mich dann für eine Putenoberkeule entschieden.... Ideen was ich damit machen könnte hatte ich schon, musste aber erstmal ein bisschen im großen WWW suchen, ob man das so zubereiten kann wie ich mir denke.

Und so war ich nun überzeugt, es gibt einen Braten nach Basis meines Krustenbratens. Ein super Allround-Rezept :)

Zutaten:
1,2 kg Putenoberkeule
Gewürze zum einreiben der Keule
Öl
Salz

1 kg Karotten
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
jeweils 1 EL Basilikum, Rosmarin, Oregano
Salz
Pfeffer

500ml Geflügelbrühe

Zubereitung:
Die Haut der Keule einschneiden.

Dann habe ich die Putenkeule einige Stunden vorher mit einem Ankerkraut Gewürz "Macho Muchacho" und etwas Öl mariniert und im Kühlschrank ziehen lassen.
Wer es etwas traditioneller mag, reibt die Keule mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ein.

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Karotten schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Diese in den Bräter geben. Zwiebeln achteln und Knoblauch halbieren. Ebenfalls in den Bräter geben.
Öl über das Gemüse geben und mit Gewürzen und Salz und Pfeffer würzen.


Die Putenkeule auf das Gemüse legen und die Gemüsebrühe angießen.


Nun für ca. 90 Minuten in den Ofen.
Immer wieder etwas Brühe über die Keule geben, so wird sie etwas knuspriger.


Bei uns gab es dazu Semmelknödel und Blaukraut - wir haben also einen wirklichen Bratenersatz gehandhabt.


Leider ließ sich das Fleisch etwas schwierig lösen, daher konnte man keine richtig schönen Scheiben herunterschneiden. Aber am Ende habe ich gewonnen :)


Wirklich empfehlenswert und dadurch das die Keule mit dem Gemüse und der Brühe gegart wird, wird diese richtig schön saftig und wird nicht so trocken, wie man es oft von Putenfleisch kenn.

Wird es wieder geben ;)

Probiert es doch einmal aus.

Liebe Grüße
Soni

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