Donnerstag, 5. Januar 2017

Tonkabohnen Crème Brûlée

Hallo,

und natürlich darf eine Nachspeise nicht fehlen.
Weihnachten 2016 habe ich mich für eine Crème Brûlée entschieden, ich wollte sie schon lange mal wieder machen.
Diesmal aber nicht mit der klassischen Vanille sondern mit Tonkabohnen.

Ich habe mir die Tonkabohnen schon vor einiger Zeit gekauft, eigentlich wollte ich im Sommer ein Tonkabohnen-Eis zubereiten, aber zeitlich hat es 2016 mit der Eiszubereitung überhaupt nicht geklappt.

Steht aber fest auf dem Plan für 2017 :)

Die Tonkabohne schmeckt leicht nach Vanille, aber doch irgendwie etwas anders. Ich finde den Geschmack sehr angenehm. Die Tonkabohne sollte jedoch sehr sparsam verwendet werden, da es in größeren Mengen nicht Gesund ist. Aber die Menge die in dieses Dessert kommt ist von der Gesundheitsschädlichen Menge weit entfernt.

Natürlich lässt sich die Crème Brûlée auch Klassisch mit Vanille zubereiten, aber manchmal muss es eben etwas besonderes sein.

Hier das Rezept zum nachkochen

Für 3 Personen
Zutaten
125 ml Milch
125 ml Sahne
60g Zucker
Tonkabohne, abrieb einer viertel/halben Bohne (je nach Größe der Bohne)
1 Ei
1,5 Eigelb

Rohrzucker zum karamellisieren

Zubereitung:


Milch, Sahne, Zucker und Abrieb der Tonkabohne in einem Topf aufkochen.
Das ganze Ei und die Eigelb in einer Schüssel schaumig aufschlagen und nach und nach die Milch-Sahne Mischung unter Rühren dazugeben.



Eine Fettpfanne mit Wasser füllen, denn die Creme Brulée muss im Wasserbad fertig gemacht werden.
Ofen auf 150 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Masse in feuerfeste Förmchen geben und ins Wasserbad stellen.
Nun für ca. 40 Minuten in den Ofen geben, die Masse muss dann vollständig gestockt sein.

Abkühlen lassen und dann für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank geben.

Zum Servieren etwas Rohrzucker auf die Creme geben und mit einem Flambiergerät den Zucker karamellisieren.  Perfekt ist es, wenn man beim anstechen der Creme ein knacken hört.


Wie ihr sehen könnt, lässt sich diese Nachspeiche wunderbar schon vorher vorbereiten und muss vor dem Servieren nur noch mit dem Zucker bestreut werden.

Daher perfekt für ein Menü an Weihnachten. Denn da gibt es schon ausreichend, was man nicht vorbereiten kann und jede Erleichterung ist schon viel Wert.

Viel Spaß beim schlemmen

Liebe Grüße
Soni

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