Orangenschnitten


Hallo,

kennt ihr das, ein Gericht oder ein Geschmack der euch an schöne Momente erinnert?

So ist es bei mir bei diesen Orangenschnitten, diese gab es sehr oft zum Geburtstag und irgendwie verbinde ich den Geschmack mit schönen Erinnerungen an vergangene Tage.

Ach, manchmal denke ich gerne an die Zeit zurück, wo man noch nicht wirklich viele Probleme hatte und die Welt irgendwie noch besser war. Ich vermute das liegt auch einfach daran, dass man noch nicht so viel erlebt hat und man sich auf die Zeit gefreut hat, die nach der Schule kommt.

Und wie oft denkt man jetzt daran zurück und wünscht sich einfach nochmal in dieser Zeit zu leben, vor allem mit dem Wissen, das Schulzeit doch was schönes ist :)

Und da ich jetzt noch einige Orangen übrig hatte, dachte ich mir das ist der perfekte Zeitpunkt um wieder die Orangenschnitten zu machen.

Das Rezept ist eigentlich für ein ganzes Blech, ich hab den Teig diesmal jedoch geteilt und eine etwas herbstliche/weihnachtliche Version zusätzlich zu der normalen Version gemacht.

Zutaten:
200g Margarine
150g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 Eier
1 Priese Salz
2 TL Backpulver
250g Mehl
1 Orange (daraus der Saft)

ca. 200g Puderzucker
1 Orange (daraus der Saft)

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Margarine mit Zucker und Vanillezucker verrühren und ein Ei nach dem anderen einrühren, so dass eine homogene Masse entstanden ist.
Nun Salz, Mehl und Backpulver zugeben und unterrühren. Der Teig sollte nun sehr fest sein.

1 Orange auspressen und nach und nach etwas Saft zugeben, damit der Teig nicht zu flüssig wird.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dann den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Mit einer Teigkarte glatt streichen.

Das Blech nun für ca. 20 Minuten backen bis der Kuchen eine goldbraune Farbe angenommen hat. Sicherheitshalber noch kurz prüfen ob der Teig durchgebacken ist.

Nun Kuchen aus dem Ofen nehmen und Puderzucker mit dem Saft einer weiteren Orange verrühren.
Noch auf den warmen Kuchen geben und gut verteilen, so dass der gesamte Kuchen mit der Glasur überzogen ist.

Es ist wichtig das der Kuchen noch warm ist, so zieht etwas von der Glasur in den Kuchen ein und es bildet sich eine schöne, feste Kruste.

Nun einfach trocknen lassen und den Kuchen in gleichgroße Stücke schneiden.
Schon sind die Orangenschnitten fertig.

Für die weihnachtliche Version, habe ich in den Teig etwas Zimt gegeben. Auch zum Puderzucker für die Herstellung der Glasur habe ich etwas Zimt gegeben. So ist die Glasur auch dunkler geworden und der Zimtgeschmack kommt so noch besser raus.

Hier noch ein paar Bilder






Hier kann man den Unterschied zwischen der Orangenglasur und der Orangen-Zimtglasur ganz deutlich sehen



Der Kuchen sieht wirklich unscheinbar aus, überzeugt aber durch seine Einfachheit und guten Geschmack.

Viel Spaß beim nachbacken

Viele Grüße
Soni

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