Ein ganz besonderer Geburtstagskuchen

Hallo,

am Wochenende habe ich einen ganz besonderen Geburtstagskuchen gebacken.
Einmal, weil einen Kuchen zu einem 90. Geburtstag backt man dann doch nicht alle Tage und einmal weil ich etwas besonderes geplant hatte.

Ich wollte einen Kuchen backen mit einer 90 im Inneren. Ich hatte es für dieses Jahr sowieso geplant, und habe sozusagen jetzt zum 90. einemal einen Probelauf gemacht.

Dabei hatte ich schon mit einigen Schwierigkeiten gerechnet, die dann auch alle eingetreten sind.

Nachdem ich dann schon kurz davor war, den Kuchen gar nicht mitzunehmen, konnte ich ihn noch soweit retten das ich ihn mitgenommen habe. Und ich muss sagen, es war eine gute Entscheidung.

Der Kuchen kam super an, hat man dann ja doch noch nicht alle Tage gesehen. Und ich muss sagen, ich war schon ein bisschen stolz auf mich das es doch irgendwie geklappt hat.

Aber wie macht man nun so einen Kuchen.
Der Trick dabei ist, dass man ihn doppelt backen muss.

Als Basis habe ich mein Mamorkuchenrezept genommen. Allerdings habe ich die Milch durch meine Vanilleessenz ersetzt und muss sagen, er hat super geschmeckt. Richtig schön nach Vanille. Vielleicht werde ich das auch so für meinen Mamorkuchen ersetzen.

Allerdings habe ich die 1,5-fache Menge genommen.

update Oktober 2016: Um ein gutes Ergebnis zu bekommen habe ich nun die 2-fache Menge meines Mamorkuchen-Rezepts genommen

Zuerst habe ich ca. 1/3 vom Teig weggenommen und habe diesen mit Kakaopulver eingefärbt. Den Teig habe ich dann in eine Kastenform gegeben und ganz normal gebacken. Der Teig hat gerade so die Höhe erreicht damit ich meine Zahlen noch ausstechen konnte. Hier sollte man lieber etwas zu großzügig sein als geizen.

Nach dem backen habe ich den Kuchen auskühlen lassen und habe dann meine gewünschten Zahlen ausgestochen.
Den Rest vom Teig nicht wegwerfen, damit kann man noch leckeres machen. Ich sag nur Cake Pops :)

Dann habe ich die Kastenform ausgewaschen und erneut hergenommen und ein gutes Stück hellen Teig in die Form gegeben. Anschließend habe ich die Zahlen darin verteilt. Schön aneinandergereiht, damit es auch ein durchgehendes Muster ergibt.

Update Oktober 2016: Ich habe für den richtigen Kuchen dann eine etwas größere Katenform genommen als ursprünglich für den dunklen Teig. Außerdem habe ich die die Form mit Backpapier ausgelegt, so konnte ich den Kuchen schön nach dem Kühlen herauslösen.

Und dann mit dem restlichen Teig bedecken und die Ränder füllen. Die Zahlen müssen wirklich komplett bedeckt sein.

Und nun geht es nochmals ans backen :)

Und schon ist der Kuchen fertig.

Wichtig ist nun, den Kuchen komplett auskühlen zu lassen. Sonst bricht er sehr leicht, da natürlich durch die bereits gebackenen Zahlen etwas Stabilität genommen wird.

Auch sollte man schauen, dass zwischen der Außenseite der Zahlen und dem Rand der Form ausreichend Platz ist, damit ein dicker Rand entstehen kann. Sonst passiert das was mir passiert ist und die Ecken brechen ab.

Ich habe natürlich gesagt das gehört so, eine Kastenform kann ja jeder ;)

Beim nächsten Mal werde ich es auf jeden Fall mit der größeren Form probieren. Ich denke dann klappt das auch besser mit dem auslösen.

Aber Versuch macht Klug und ich werde es bestimmt nochmals probieren. Auch werde ich es mit einem einfach Muster backen - wollte ich eigentlich schon zu Ostern bzw. Weihnachten machen, bin aber da irgendwie nicht dazugekommen. Jetzt wo ich den Trick mehr oder weniger raus habe sollte das ja alles ganz gut klappen.

Damit ihr euch das ein bisschen besser vorstellen könnt, hier noch ein paar Bilder von der Zubereitung.

Wenn man weiß wie es geht, ist es eigentlich ganz einfach :)






Update Oktober 2016: Geht natürlich auch mit einer 60 :)



Die Bilder sind leider nicht die Besten, aber ich denke zum verdeutlichen der Zubereitung sind sie in Ordnung. Das nächste Mal mache ich ein paar bessere Bilder ;)

Wenn ihr noch Fragen dazu habt, lasst es mich einfach wissen.

Viele Grüße
Soni




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