Rotweinkuchen

Hallo,

ich erinnere mich noch an eine Zeit, da gab es jedes Wochenende Kuchen.
Meine Mutter hat immer gebacken und ich habe fleißig geholfen, meistens aber nur am ausschlecken der Rührschüssel und habe immer ganz fleißig den Ofen bewacht und bewundert.

Ab und zu durfte ich auch mal mithelfen - spätestens beim garnieren. Und einer dieser Kuchen die es immer wieder gab, war ein Rotweinkuchen.
Keine Sorge, der Rotwein ist durchs backen nicht mehr wirklich vorhanden, somit ging keine Gefahr aus, dass ich torkelnd durch die Wohnung rannte :)

Und da der Geschmack mich wahnsinnig mit Winter, Weihnachten und Kindheit erinnert, dachte ich mir ich backe ihn mal wieder. Ich weiß gar nicht wann ich ihn das letzte Mal gemacht habe. Ist schon länger her, da ich eigentlich immer wieder was Neues ausprobieren wollte, und somit die alten Klassiker manchmal in Vergessenheit geraten.

Und da ich auch noch einige Zutaten von der Weihnachtsbäckerei übrig hatte, kann ich diese auch noch aufbrauchen - also perfekt.

Also ran an die Rührschüssel, damit es am Sonntag frischen Kuchen gibt.

Damit ihr auch in den Genuss dieses tollen Kuchen kommt,  hier unser Familienrezept, für eine Guglhupfform.

Zutaten:
300g Margarine
300g Zucker
5 Eier
2 TL Back-Kakao
2 TL Zimt
125 ml Rotwein
350g Mehl
1 Packung Backpulver
150g Schokoraspel

Zubereitung:
Margarine mit Zucker schaumig rühren. Dann nach und nach die Eier hinzufügen. Ich gebe immer ein Ei dazu, verrühre es kräftig und dann das Nächste. Bis alle Eier aufgebraucht sind.
Dann gibt man den Zimt und den Kakao dazu und verrührt alles nochmal kräftig.
Dann etwas Rotwein schon mal verrühren, damit der Teig flüssig wird, dann das Mehl und Backpulver unterrühren. Anschließend den restlichen Rotwein hinzugeben und zu einem glatten Teig ohne Klümpchen verrühren. Am Ende dann die Schokostreusel hinzugeben und nochmals gut verrühren, damit die Streusel auch im gesamten Teig verteilt sind.

Backform gut fetten - fällt bei einer Silikonbackform natürlich weg.
Teig einfügen und dann ab in den Ofen

175 Grad - ca. 50 Minuten.

Nach der Zeit und bevor man den Kuchen aus dem Ofen nimmt, einmal die Stäbchenprobe machen, damit der Kuchen auch wirklich durch ist. Das kann je nach Ofen immer unterschiedlich sein und ändert sich auch je nach Backform. Daher lieber einmal probieren ob der Kuchen durch ist, nicht das es später zu einer bösen Überraschung kommt.

Kuchen abkühlen lassen und dann stürzen.

Puderzucker mit Rotwein verrühren und als Guss über den Kuchen geben. Wem das zu süß ist, kann auch einfach etwas Puderzucker darüber streuen oder den Kuchen einfach belassen wie er ist. Er schmeckt auch schon ohne Guss/Puderzucker gut.

Der Kuchen ist locker und sehr saftig - das ist mir bei Kuchen immer wichtig. Es gibt Kuchen die sehr kompakt sind und dadurch sehr schwer wirken bzw. schnell trocken werden, diese mag ich gar nicht. Aber bei diesem Rezept funktioniert es immer dass er schön saftig bleibt.

Und schon ist er fertig und kann auf die Kaffeetafel/Frühstückstisch.
Bilder dürfen natürlich nicht fehlen ;)


Endlich konnte ich meine neue Form ausprobieren und ich bin begeistert. Ist mal nicht die typische Guglhupfform. Und hat sich auch wunderbar aus der Form gelöst.



Und der Anschnitt - auf dem Bild kann man schon erkennen wie locker und saftig er ist. Und der Geschmack einfach super - die leichte Zimtnote und die Schokolade sind einfach toll.

Und auch als Mini-Gugl ein Genuss




Viel Spaß beim nachbacken.

Viele Grüße und schönen Sonntag
Soni





Kommentare

Beliebte Posts