Donnerstag, 23. März 2017

Exotischer Reissalat mit Garnelen

Hallo,

langsam geht es Richtung Frühling :)

Und so kann man schon langsam mal wieder ein paar Salat-Ideen umsetzen. Diese passen natürlich nicht nur zu einem leckeren Grillabend sondern auch mit ein bisschen Brot als leckeren Lunch.

Diesen Salat hatte ich während meines Urlaubs gemacht und diesen zu Mittag gegessen. Wie ihr sehen könnt, ist der Salat absolut flexibel und schmeckt zu jeder Gelegenheit.

Und er besteht aus nur ein paar Zutaten und ist sehr schnell zubereitet.

Zutaten für 4 Personen
250g Reis - ich habe mich für roten Reis entschieden
1 Bund Lauchzwiebeln
1 kleine Dose Ananas (ohne Zucker)
Garnelen

Salz
Pfeffer
etwas Öl
weißer Balsamico

Zubereitung:
Reis nach Packungsanleitung kochen und dann anschließend gut abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Lauchzwiebeln waschen und in Ringe schneiden, Ananas in Stücke schneiden.
Beides in eine Schüssel geben.


Die Garnelen habe ich in einer Gewürzmischung kurz eingelegt und dann angebraten. Natürlich können sie auch einfach nur mit Salz und Pfeffer gewürzt werden und dann angebraten werden. Je nach Wunsch bzw. was man zu Hause hat.


Reis zu dem Gemüse geben und gut vermengen.

Den Salat mit Salz, Pfeffer würzen. Etwas Öl dazugeben und kräftig mit Balsamico abschmecken. Der Reis verträgt viel Säure - aber hier gebe ich keine Vorgabe, da es doch jeder anders abschmeckt.


Zum Schluss noch die Garnelen dazu geben und schon ist er fertig - der exotische Reissalat.


War doch wirklich nicht schwer und schmeckt wunderbar.
Ich hatte mich für einen roten Reis entschieden, dieser ist etwas kräftiger und ist dem Wildreis sehr ähnlich. Schmeckt aber natürlich mit allen Reissorten, einfach die verwenden die man am liebsten isst.

Probiert ihn doch einfach mal aus und wenn er euch schmeckt, lasst es mich wissen.

Liebe Grüße
Soni

Dienstag, 21. März 2017

Namaste - ein Ausflug in die Küche Indiens

Hallo,

oder auch Namaste wenn wir schon bei dem Thema indische Küche sind.

Die indische Küche ist so abwechslungsreich, das man gar nicht die Chance hat, bei einem Restaurantbesuch wirklich alle Geschmacksrichtungen abzudecken.

Und was liegt da näher als sich weiter mit der Landesküche zu beschäftigen und es dann gleich richtig zu lernen, von einer Inderin und die wahre Küche kennenzulernen.
Wie sollte dies besser sein als bei einem Kochkurs.

Der Kochkurs war ein Weihnachtsgeschenk und schon seit diesem Tag habe ich mich auf den Kurs gefreut. Nicht nur weil es ein schönes Geschenk war, sondern weil es einen Einblick in eine sehr leckere Küche gibt und man etwas Neues probieren kann.

Und ich wurde nicht enttäuscht und habe einen wunderschönen Abend gehabt.


Der Kurs wurde von der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Bayreuth veranstaltet. Schaut doch mal in das Programm - es gibt wirklich sehr interessante Kochkurse u. a. eben den Indisch Kochkurs.

Die Leiterin des Kurses Varuna betreibt auch einen eigenen Blog auf dem sie landestypische Gerichte vorstellt und Rezepte an die Hand gibt. Richtig schöner Blog.

Wer Interesse an der indischen Küche hat ist hier gut aufgehoben. Schaut doch mal vorbei:
https://desikueche.wordpress.com/

So, nun aber zum Kurs.

Gesamt waren es 12 Leute die sich auf 4 Kochplätze aufgeteilt haben.
Es gab zwei Menüs zur Auswahl, so dass jeweils zwei Gruppen ein Gericht gezaubert hatten.

Unsere Gruppe hatte sich für Menü 2 entschieden und dies haben wir gelernt:

- Ghee
- Naan
- Chicken Curry
- Pulav-Reis

Die Rezepte für beide Menüs haben wir erhalten und am Ende wurden auch alle Gerichte verköstigt. Daher konnte man auch von den nicht selbst gekochten Gerichten probieren und einen großen Einblick in die Küche zu bekommen.

Und ich muss gestehen, ich habe ein neues Lieblingsgericht.
Im Restaurant war ich bis jetzt immer etwas skeptisch dem indischen Käse, Paneer genannt, gegenüber. Ich habe es oft auf der Karte gelesen, aber mich nicht getraut diesen zu bestellen.

Dies hat sich jetzt definitiv geändert und was toll an dem Käse ist, man kann ihn ganz einfach selbst zu Hause herstellen. Ja wirklich, das hätte ich nie gedacht und das alles ohne Mittel die man schwer bekommt sondern einfach nur 2 Zutaten und fertig.
Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was es demnächst bei uns zu Hause zu Essen gibt ;)
Dann werde ich natürlich noch ausführlich über Paneer berichten.

Auch die Soße für die der Käse gedacht war, war ein absoluter Traum. Die Schüssel hätte ich gerne einfach genommen und keinem mehr etwas abgegeben ;)

Aber natürlich waren auch die anderen Gerichte sehr lecker und haben einfach nach MEHR geschmeckt. Bis auf die vielen Gewürze die man braucht ist alles ganz einfach zuzubereiten und es sind viele neue Sachen auf meiner To-Do Liste gelandet.

Also wundert euch nicht, wenn es jetzt öfter mal Indisch gibt ;)

Naan Brot habe ich ja auch schon selbst gemacht, allerdings auf dem Grill. Die Methode wie wir dieses jetzt hergestellt haben, war jedoch etwas abenteuerlich. Aber man muss sagen, es hat geklappt. Aber ich glaube zu Hause werde ich wohl den Grill vorziehen oder einfach komplett in der Pfanne zuzubereiten.


Auf dem Bild kann man es ganz gut erkennen, die eine Seite des Naan Brotes wird in der Pfanne angebraten und dann für die andere Seite wird das Backgitter auf den Herd gelegt, die Herdblatten angemacht und dann das Naan darauf fertiggebacken.
Es funktioniert, aber ich habe doch etwas Respekt davor. Auch auf dem Bild könnt ihr unser Chicken Curry sehen.

Die indische Küche ist natürlich für ihre tollen Gewürze bekannt. Damit diese ganzen Gewürze die volle Kraft entwickeln, werden sie in etwas Ghee angebraten.


Die ganze Küche duftet dann wundervoll danach und man fühlt sich wie in Indien. Vermute ich zumindest, denn ich war noch nie dort aber wenn dann stelle ich es mir so vor :)

Ghee könnt ihr schon auf dem Bild ganz oben in diesem Beitrag sehen. Es schmeckt leicht nussig und einfach lecker, anders als unser typisches Butterschmalz. Es lohnt sich wirklich dieses herzustellen und lässt sich auch gut lagern.


Sieht doch ganz lecker aus, oder? Auf dem Bild sieht man unsere gekochten Gerichte. Der Reis versteckt sich jedoch noch im Topf :)

Und was nicht fehlen darf, Mango Lassi.
Kein Restaurantbesuch ohne dieses leckere Getränk. Es macht jedoch auch schon satt, daher sollte man damit langsam sein, nicht dass dann kein indisches Essen mehr reinpasst :D

Nach ca. 2 Stunden hatten alle Gruppen die Gerichte zubereitet und wir haben alles zusammen an einer großen Tafel gegessen.



Ach, am liebsten hätte ich jetzt wieder einen Teller mit lauter Leckereien :)


Auf dem Teller kann man jetzt auch den Reis erkennen. Zum schön Anrichten war leider keine Zeit :) Aber das ist ein guter Grund alles zu Hause nochmal in Ruhe nach zu kochen. Dann gibt es dazu auch noch weitere, bessere Bilder :)

Auf dem Bild seht ihr Naan Brot, Chicken Curry, Paneer und den Reis. Ein paar Krümel von der Vorspeise, Blätterteigtaschen gefüllt mit Kartoffeln und Gemüse kann man auch noch erkennen ;) Aber die Neugierde es zu probieren war zu groß, so dass es davon kein Bild gibt *g*


Leider war es schon wieder viel zu schnell vorbei, aber ich werde mir noch die weiteren Kurse ansehen. Vielleicht gibt es ja noch ein paar andere Einblicke in andere Länderküchen. Schließlich bin ich neugierig aber natürlich auch auf der Suche euch leckere Rezepte vorzustellen. Und so kommt nicht nur etwas Abwechslung auf meinen Teller sondern auch in den Blog.

Und meine Bedenken gegenüber Kochkursen haben sich etwas gebessert. Denn ich muss gestehen, das Essen von fremden Menschen zu Essen (Restaurant ist jetzt was anderes, aber da sehe ich auch die Küche nicht) hat mich etwas Überwindung gekostet. Aber nachdem sich alle sehr hygienisch verhalten haben konnte ich hier meine Bedenken ablegen und mit gutem Gewissen von allen Gerichten probieren.


So, dass war es schon mein kleiner Bericht über einen tollen Kochkurs. Kann ich wirklich empfehlen. Leider gibt es nicht so viele Bilder wie ich gedacht habe, war doch sehr mit Kochen beschäftig. Aber ein Blog darf ja gerne auch mal viel Text enthalten. Und so könnt ihr auch ein bisschen mehr von mir erfahren.

Aber ich verspreche natürlich beim nachkochen der Rezepte mich wieder auf das wesentliche zu konzentrieren. Zubereitung, Bilder, Tipps und nur ein bisschen Gerede :)

Liebe Grüße
Soni

Freitag, 17. März 2017

Produkttest - Happy FaMEALy

Hallo,

ich durfte eine neue Kochbox auf dem Markt testen, Happy Famealy.

Der Name ist gut gewählt denn er beinhaltet Family und Meal und genau das soll die Box auch vermitteln. Ein gutes Essen zusammen im Kreise der Lieben ohne noch stundenlang einkaufen gehen zu müssen sondern man bekommt alles benötigte geliefert um dann ein leckeres Essen zaubern zu können.

Für mich gibt es verschiedene Kriterien die wichtig sind und zu jedem Kriterium habe ich ein paar Worte geschrieben und versucht auch ein Bild einzubauen.

Dieser Post ist sehr lange - aber bitte nicht abschrecken lassen :)

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Allgemeines
Auf der Seite von Happy Famealy www.happyfamealy.de kann man diese Kochbox bestellen.
Man kann sich für 3, 5 oder 7 Tage binden und sich entscheiden ob man eher klassische Gerichte möchte oder sich für etwas außergewöhnliches entscheiden möchte und dann die Variante "Bunt" nimmt.
Klassik wird auch Hausmannskost genannt, während Bunt Restaurantniveau hat.

Wenn man sich nicht fest an eine bestimmte Variante binden möchte, gibt es auch die Möglichkeit die Gerichte frei zu wählen und kann so ganz nach seinem Geschmack vorgehen.

Bei der Auswahl sieht man dann auch den Preis der Box für den ausgewählten Zeitraum, Anzahl der Personen sowie der Auswahl der Variante für die man sich entschieden hat.

Weiter kann ich zur Abwicklung leider keine Auskunft geben, da ich die Box zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Lieferung
Die Lieferung erfolgte in einer großen Styropor-Box über DHL


Leider hat die Lieferung nicht ganz geklappt wie gewünscht. Einmal weil unser DHL Fahrer das Paket ohne eine Benachrichtigung im Briefkasten auf unseren Ablageort gestellt hat. Es war reiner Zufall das wir es gesehen haben, da wir auch nicht aktiv danach geschaut haben.
Dafür kann natürlich Happy Famealy nichts, ist aber sehr unschön. Es war zum Glück kein Sommertag und alles war noch gut gekühlt.

Des Weiteren haben wir eigentlich vereinbart, dass die Zustellung Samstagnachmittag erfolgen soll. Es kam am Mittwoch an.
Aber ich gehe davon aus, dass es einfach an dem Testpaket liegt. Wäre allerdings ein No-Go wenn es unter normalen Umständen passieren würde.


In der Box sind die einzelnen Tüten zu jedem Rezept sowie Beutel mit dem Fleisch gepackt.


Das Fleisch wird in "Wool Cool" Beuteln geliefert. Diese bestehen aus Wolle und halten somit die Kälte in dem Beutel und das Fleisch bleibt auf Temperatur.


Wie man sehen kann ist das Eis noch komplett gefroren, auch wenn es den ganzen Nachmittag auf der Terrasse stand. Das Fleisch bzw. auch alle anderen Zutaten waren noch gut gekühlt.

Dies ist bei diesen Kochboxen für mich das Wichtigste, denn die Kühlkette muss natürlich eingehalten werden. Und es wäre wirklich zu schade um die Lebensmittel, wenn dies nicht im korrekten Zustand ankommen würden.

Hier bin ich wirklich begeistert da ich wirklich bedenken hatte, ob das alles so klappt.

Qualität
Wie oben schon genannt, die Lebensmittel waren alle noch gut gekühlt, so musste man keine Bedenken beim verwenden der Produkte haben.

Das Gemüse hat gut ausgesehen und hat auch den Versand gut überstanden. Lt. Homepage von Happy Famealy weden Bio-Produkte verwendet.
Geschmack des Gemüses ist sehr gut und kann somit die Bio-Qualität bestätigen.

Auch die restlichen Lebensmittel wie Käse, Sahne und ähnliches sind in Bio-Qualität.
Dies muss ich gestehen, hätte ich nicht erwartet und hat mich wirklich positiv überrascht.


Allerdings hat uns die Qualität vom Fleisch am meisten überzeugt.
Wirklich tolle Stücke Fleisch von der Firma "Reckes Gastro". Jedes einzeln verpackt, gut gekennzeichnet und vom Aussehen sehr schön. Beim Anblick freut man sich schon darauf dieses zu verarbeiten.

Auch die Verarbeitung des Fleisches war super und der Geschmack hat überzeugt. Zum Beispiel der Schweinekamm, so zartes und leckeres gebratenes Fleisch hat man selten auf dem Tisch.
Absoluter Pluspunkt dieser Kochbox von Happy Famealy. Bei dieser Box muss man definitiv keine Abstriche an der Qualität der Produkte machen, und dafür ist der Preis der Gerichte absolut angemessen.


Alle weiteren Zutaten kommen portioniert in kleinen Döschen. Hier muss man sich keine weiteren Gedanken machen, ob man wirklich alles zu Hause hat, denn es wird wirklich an alles gedacht.
Die einzigen Zutaten die vorausgesetzt werden sind Salz und Pfeffer sowie Sonnenblumenöl.
Alle anderen Zutaten werden mitgeliefert.

Gerade wenn man mal ein neues Gewürz ausprobieren möchte, ist dies optimal, denn so hat man nicht eine große Menge an Gewürzen im Schrank, die einen vielleicht nicht überzeugt haben.


Müll/Verpackung
Durch die Tatsache, dass natürlich alles portioniert geliefert wird, fällt natürlich auch sehr viel Plastikmüll an. Dies ist absolut Schade, da ja eigentlich das Ziel ist, weniger Plastikmüll zu verursachen. Das ist natürlich das Konzept einer Kochbox, ich wüsste auch gerade nicht wie man Öle, Gewürze und Pasten anders verpacken kann.

Ob es eine Art Rückgabesystem gibt habe ich noch nicht gesehen, wäre aber evtl. eine Möglichkeit wenn Jemand regelmäßig bestellt, die Dosen wieder zurückzugeben.

Auch frage ich mich, was mit der großen Styroporbox passiert. Es war jetzt kein DHL-Rücksendeaufkleber oder ein Schreiben dabei.

Ich gehe auch hier davon aus, dass es mit dem Test zu tun hat und bei einer regelmäßigen Bestellung dies einem gleich mitgeteilt wird wie es funktioniert und bei der Lieferung der neuen Box die alte Box zurückgegeben werden kann.

Rezepte
Jedes Rezept kommt als separates Blatt. Auf der Vorderseite sieht man das fertige Gericht sowie die Zutaten die dafür verwendet werden. Auch werden alle Zutaten nochmals schriftlich aufgelistet sowie die benötigen Küchengeräte genannt.


Auf der Rückseite befindet sich das Rezept.


Grundsätzlich ist die Anleitung sehr gut und auch für jemand ungeübten gut umzusetzen.
Allerdings muss ich hier sagen, dass die Übersetzung ins Deutsche nicht sehr gut ist und teilweise Fehler in der Rechtschreibung vorhanden sind oder auch Wörter nicht komplett ausgeschrieben sind.
Da die Box bereits in Russland etabliert ist, gehe ich davon aus, dass die Rezept automatisiert übersetz wurden.
Dies finde ich Schade, denn bei der guten Qualität die ich bekomme und auch das Geld das man dafür bezahlt, sollten die Rezepte Top sein.

Auch fehlen ein paar wichtige Angabe, zum Beispiel bei der Backofeneinstellung ob Ober-/Unterhitze oder Heißluft verwendet werden soll. Da man bei diesen Boxen davon ausgeht, dass auch Anfänger mit kochen, sollten solche Angaben vorhanden sein.

Ich würde mir auch eine Referenz auf die Herkunft des Rezeptes wünschen. Ich hatte mich für die Kochbox "Bunt" entschieden, hier wird mit internationalen Rezepten geworben. Und hier würde ich mir einfach eine kleine Info zur Herkunft oder aus welchem Land das Rezept inspiriert wurde.

Das Rezept selbst hat uns immer überzeugt und hat alles geschmeckt. Da muss definitiv nichts überarbeitet werden. Und das ist ja auch das Wichtigste.

Für mich hätte es auch weniger Fleisch sein können, z. B. bei der Kürbiscremesumme hätte es diese allein auch getan. Aber das ist meine persönliche Meinung.
Da die Rezepte meiner Testbox keine Kohlenhydrat-Sättigungsbeilage beinhalten, somit nach den Low Carb Prinzip ausgelegt sind, ist Fleisch natürlich unverzichtbar. Aber generell wäre die Auswahl an vegetarischen Gerichten meines Erachtens nicht schlecht.

Nun zu den einzelnen Gerichten die ich gekocht habe.

- Schweinefleisch mi Kürbisfrittelle und Feta



Trotz der Tatsache, dass Kürbis nicht zu meinen Favoriten gehört, hat mich dieses Rezept überzeugt. Die Puffer haben sehr lecker geschmeckt und ich überlege, ob wir dieses Jahr vielleicht sogar Kürbis im Garten anbauen :)

- Eierfrucht L´Boat mit gehacktem Fleisch und Muskatnuss in Parmesan



Ich liebe Auberginen und dieses Rezept kommt fest in meine Sammlung. Ich hoffe die Auberginen-Ernte ist dieses Jahr wieder sehr gut, denn mit einer selbst gezüchteten Aubergine schmeckt es bestimmt noch besser.

- Kürbiscremesuppe mit Pute und gerösteten Kürbiskernen



Ich kenne Kürbiscremesuppe nur mit Kokosmilch, diese aber ist aber mit normaler Sahne gemacht.
Schmeckt gut, aber hier kommt für mich einfach der Kürbis zu sehr heraus und auf die Pute hätte ich komplett verzichten können, auch wenn das Fleisch super lecker geschmeckt hat.

- Kalbfleisch d´carotte mit Sesam und Estragon



Ein absoluter Traum. Die Karotten-Soße wird fest ins Programm aufgenommen und wird es jetzt öfter geben. Sehr lecker und so einfach gemacht.

- Quinoa-Taboulé mit Minzblatt und Hähnchenfilet in Curry Sauce


Für mich eines der besten, getesteten Rezepten. Hähnchenfleisch richtig schön saftig aber durch die Panade auch knusprig. Dazu Taboulé aus Quinoa, tolle Idee. Ich kannte es bis jetzt nur mit Couscous aber auch mit Quinoa eine tolle Variante. Wäre so nie auf die Idee gekommen, Couscous durch Quinoa zu tauschen, aber das werde ich mir merken und damit generell etwas mehr experimentieren.

Menge
Wir haben die Box für zwei Personen bekommen und ich muss gestehen, wir hatten bedenken, dass es evtl. nicht reichen könnte. Das die Portionen einfach sehr klein bemessen sind und man dann gerne noch mehr davon hätte.
Aber auch hier waren wir absolut überrascht. Die Mengen sind mehr als ausreichend und auch die Fleischmenge pro Portion ist sehr großzügig bemessen.

Teilweise bleibt auch etwas übrig, wie zum Beispiel bei der gefüllten Aubergine. Das gesamte Hackfleisch konnte gar nicht eingefüllt werden und so gab es dann noch ein bisschen Gehacktes ohne Gemüse dazu :)

Ein großer Pluspunkt.

Auch die Menge an Gewürzen hat gestimmt, man hatte bei keinem Gericht das Gefühl das Gewürze gefehlt hätten oder es zu viel war. auf jedem Rezept gibt es nochmals den Hinweis, dass man sich gerade an scharfe Gewürze herantasten soll. Denn hier muss doch der eigene Geschmack berücksichtig werden. Wir hatten immer alle Gewürze verwendet und fanden es gut abgeschmeckt. Natürlich muss Salz und Pfeffer selbst dazugegeben werden.

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Ihr habt es geschafft :) Ich hoffe der Test beinhaltet alle Infos die ihr zu der Kochbox habt. Solltet ihr Fragen dazu haben, lasst es mich wissen dann werde ich gerne auch dazu noch Auskunft geben.

Ich muss gestehen, ich bin positiv überrascht. Ich hatte ja bedenken bezüglich der Kochbox, nicht mit dieser speziell sondern generell, und habe mich überzeugen können, dass es eine schöne Abwechslung ist.

Ich würde mich freuen wenn die Anregungen die ich noch hatte, gerade bei der Übersetzung der Rezepte, bei Happy Famealy geprüft werden und in Angriff genommen werden damit das ganze Paket passt. Aber auch schon so gefällt mir die Kochbox sehr und kann mit gutem Gewissen empfehlen, diese einmal auszuprobieren. Denn das Ergebnis lässt sich wirklich sehen.

Liebe Grüße
Soni

*Dieser Post beinhaltet Werbung und die Kochbox wurde mir von Happy Famealy kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Produkttest ist unabhängig und gibt meine persönliche Meinung wieder*


Dienstag, 14. März 2017

Cocktail - Mango Sunset

Hallo,

wie ihr vielleicht auf Facebook bereits mitbekommen habt, habe ich bei einem Wettbewerb von Zak Design mitgemacht und einen leckeren Cocktail kreiert.

Bei den vielen tollen Beiträgen hat es leider für mich nicht gereicht unter die ersten 3 zu kommen, aber es hat Spaß gemacht mitzumachen und ich glaube ich werde jetzt öfter mal Getränke mischen.

Gerade jetzt wo der Sommer bald vor der Tür steht - da sind leckere Getränke und Cocktails genau das Richtige :)

Somit gibt es ab sofort auch eine neue Kategorie - Getränke.

Da der Wettbewerb darauf ausgelegt war, ein Getränk in einem Kaffeebereiter zu kreieren, ist das Rezept für einen 1l Behälter ausgelegt.

Wer nur ein Glas zubereiten möchte, muss dann auf die Glasgröße herunterrechnen oder einfach für einen gemütlichen Abend mit Freunden eine ganze Karaffe herstellen und genießen.

Zutaten für 1l Behälter

20 cl Vanille Wodka
300ml frisch gepresster Orangensaft
400ml Mangosaft
6 cl Grenadine-Sirup

Zubereitung

Orangen auspressen.
Wodka mit dem Orangensaft und Mangosaft in den Kaffeebereiter geben.
Alles gut miteinander vermischen.

Nun langsam den Grenadine-Sirup hineinlaufen lassen, so bekommt man einen schönen Farbverlauf von Rot zu Gelb.

Den Deckel aufsetzen und langsam nach unten drücken, der Filter drückt das Fruchtfleisch des Orangensafts mit nach unten und vermischt Grenadine-Sirup mit den restlichen Zutaten.

Eiswürfel in die Gläser geben, Cocktail aufschütten und genießen.


Und schon ist ein leckerer Cocktail für heiße Sommertage fertig.

Und für alle die keinen Alkohol trinken oder für Kinder einfach den Wodka weglassen und mehr Orangensaft nehmen, schmeckt wunderbar fruchtig und ist genauso erfrischend.


Probiert den Cocktail doch einmal aus, auch ohne Alkohol ein Traum :)

Viel Spaß beim ausprobieren.

Liebe Grüße
Soni

Post beinhaltet Werbung im Rahmen einer Gewinnspielteilnahme.

Freitag, 10. März 2017

Putenoberkeulenbraten

Hallo,

fast jedes Wochenende stellt sich die gleiche Frage - was gibt es am Sonntag zu Essen?

Am Sonntag habe ich Zeit und möchte eigentlich immer was neues ausprobieren oder etwas Koch was etwas aufwendiger ist und unter der Woche einfach keine Zeit dazu ist.

Es soll aber natürlich auch nicht immer wieder das Gleiche geben, Abwechslung muss schon sein.

Diesmal bin ich recht planlos zum Einkaufen gegangen und wollte mich vom Angebot vor Ort überraschen lassen. Aber ob das eine gute Idee war?

Eine gefühlte Ewigkeit bin ich um die Fleischtheke herumgeschlichen, weil ich einfach nicht wusste was ich wollte bzw. noch keine Idee hatte was ich aus potentiellen Fleisch machen möchte.

Am Ende hatte ich mich dann für eine Putenoberkeule entschieden.... Ideen was ich damit machen könnte hatte ich schon, musste aber erstmal ein bisschen im großen WWW suchen, ob man das so zubereiten kann wie ich mir denke.

Und so war ich nun überzeugt, es gibt einen Braten nach Basis meines Krustenbratens. Ein super Allround-Rezept :)

Zutaten:
1,2 kg Putenoberkeule
Gewürze zum einreiben der Keule
Öl
Salz

1 kg Karotten
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl
jeweils 1 EL Basilikum, Rosmarin, Oregano
Salz
Pfeffer

500ml Geflügelbrühe

Zubereitung:
Die Haut der Keule einschneiden.

Dann habe ich die Putenkeule einige Stunden vorher mit einem Ankerkraut Gewürz "Macho Muchacho" und etwas Öl mariniert und im Kühlschrank ziehen lassen.
Wer es etwas traditioneller mag, reibt die Keule mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ein.

Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Karotten schälen und in mittelgroße Stücke schneiden. Diese in den Bräter geben. Zwiebeln achteln und Knoblauch halbieren. Ebenfalls in den Bräter geben.
Öl über das Gemüse geben und mit Gewürzen und Salz und Pfeffer würzen.


Die Putenkeule auf das Gemüse legen und die Gemüsebrühe angießen.


Nun für ca. 90 Minuten in den Ofen.
Immer wieder etwas Brühe über die Keule geben, so wird sie etwas knuspriger.


Bei uns gab es dazu Semmelknödel und Blaukraut - wir haben also einen wirklichen Bratenersatz gehandhabt.


Leider ließ sich das Fleisch etwas schwierig lösen, daher konnte man keine richtig schönen Scheiben herunterschneiden. Aber am Ende habe ich gewonnen :)


Wirklich empfehlenswert und dadurch das die Keule mit dem Gemüse und der Brühe gegart wird, wird diese richtig schön saftig und wird nicht so trocken, wie man es oft von Putenfleisch kenn.

Wird es wieder geben ;)

Probiert es doch einmal aus.

Liebe Grüße
Soni

Mittwoch, 8. März 2017

Cinnamon-Apple Rolls

Hallo,

schon sooo lange wollte ich Cinnamon-Rolls machen, aber irgendwie hab ich keine Zeit dafür gefunden.

Aber jetzt, da ich endlich Urlaub habe und während dieser Zeit kein Müsli zum Frühstück möchte, war es der perfekte Zeitpunkt um diese zu machen.

Ich hatte noch einen Apfel zu Hause und die Kombination aus Apfel und Zimt ist einfach himmlisch und geht immer, nicht nur zur Herbst-/Winterzeit.

Aber bei dem Wetter gerade könnte man auch meinen das es Herbst ist :)

Und ganz nach amerikanischer Weise, darf ein Creme Cheese Frosting nicht fehlen.

Ein Träumchen :)


Und so einfach könnt ihr die Cinnamon-Apple-Rolls nachmachen.

Zutaten:
Hefeteig:
100ml lauwarme Milch
1/2 Päckchen Trockenbackhefe
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Vanille-Salz
250g Mehl
20g brauner Zucker
30g Butter
1 Ei

Füllung:
60g Butter
40g brauner Zucker
2 TL Zimt
etwas Muskatnus
1/2 Apfel

Frosting:
20ml lauwarme Milch
60g Puderzucker
80g Frischkäse

Zubereitung:
Hefe in der warmen Milch zusammen mit einem TL Vanillezucker auflösen und kurz gehen lassen.
Alle anderen Zutaten sowie den restlichen Vanillezucker miteinander vermischen.

Hefegemisch nun zu dem Mehl geben und alles gut zu einem glatten Teig verarbeiten.

Nun für ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Zum Ende der Ruhephase die Zutaten für die Füllung verarbeiten.
Apfel in kleine Stücke schneiden.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen.

Teig nochmals durchkneten und dann zu einem Rechteck ausrollen und komplett mit Butter bestreichen.


Äpfel sowie Zuckermischung darauf verteilen. Hier darauf achten, dass unten ein Rand ohne Füllung bleibt. Sonst bleibt die Rolle nicht richtig zusammengerollt.




Nun in ca. 2 cm breite Stücke schneiden, gesamt sollte es ca. 12 Stück werden.
Eine kleine Auflaufform mit Butter auspinseln und die Rollen hineinlegen. Dabei aber darauf achten, dass zwischen den einzelnen Rollen 1 cm Platz ist, damit sie sich später beim Backen entfalten können.


In der Auflaufform nochmals für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

Cinnamon-Apple-Rolls nun für ca. 25-30 Minuten backen.

Zum Ende der Backzeit das Frosting vorbereiten, denn dieses muss sofort wenn die Form aus dem Ofen kommt auf die Rolls gegeben werden.

Dafür einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren.


Auflaufform aus dem Ofen holen und mit dem Frosting übergießen. Jetzt noch etwas warten bis es abgekühlt ist und schon heißt es GENIESSEN :)


Lecker, Lecker, Lecker


Unbedingt ausprobieren !

Liebe Grüße
Soni